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Der Aussichtsturm II oder auch "Panorama-Turm" genannt, war etwas ganz besonderes. Weltweit gab es zur der Bauzeit nur 20 solche Türme in dieser Bauart. In Deutschland war er einmalig. Seine Letzte Fahrt fand am 15. Oktober 2002 statt. Er wurde nach seiner Schließung zum Gyro-Drop Free-Fall Tower "SCREAM" umgebaut. Dabei wurde der Turm und teilweise das Stationsgebäude erhalten. Die Gondel und das Motorhäuschen wurde übringens verschrottet. Das 15-Tonnen schwere Gegengewicht wird mittlerweile in einem anderen Turm verwendet.
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 An Bord einer der Gondel des "Condor" lies sich die viel zitierte grenzenlose Freiheit erahnen. An einem massiven Mast, der jede Menge Technik verborgte, wurden vier Karussells gleichzeitig bis auf maximal 34 Meter hoch über den Heide-Park gehoben. Und oben ging es dann rund: Die Karussells, bestehend aus jeweils sieben zweisitzigen Gondeln, begannen sich zu drehen. Und dann schwingen, von der Zentrifugalkraft getrieben, die Zweisitzer in luftiger Höhe leicht nach außen. So war es dann auf unvergessliche Weise möglich, sich einen herrlichen Überblick über den Heide-Park zu verschaffen. Das Karussell wurde mit Saisonende 2008 abgebaut und an den Skyline-Park verkauft, wo es heute noch seine Runden dreht.
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Hier ging es für Kinder auf große Raub-Fahrt in den Drachenbooten. Die mittelalterliche Ritterburg war das Ziel der wilden Seemänner. Oder es wurde ein fernes Land am Ende des Atlantiks entdeckt. In jedem Fall war dieses Rundfahrgeschäft vor der Burganlage im HEIDE-PARK ein einmaliges Erlebnis. Viele Stunden Handarbeit investierten die HEIDE-PARK-Mitarbeiter, um nach Originalvorlagen die beeindruckenden Drachenköpfe zu schnitzen. Nun konnten mutige Wasserfahrer in See stechen. Nachdem der Steg außer Sichtweite war, nahmen die Boote in den Wellen des rauhen Ozeans Fahrt auf. Im wassergefüllten Ringkanal lies der Seegang die Boote auf- und abtauchen, so dass die Drachenfahrt zu einem spritzigen Abenteuer wurde.
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Dieses muntere Karussell war für viele Gäste des Heide-Park Resort ebenfalls ein echter Klassiker. Für die Kleinen ein rasantes Abenteuer, für die Großen Erinnerung an die wilden Tage mit Schmalzlocke und Petticoat. "Hully-Gully" war eine große Exzenterscheibe - mit anderen Worten: Das Karussell drehte sich nicht um den mathematischen Mittelpunkt, sondern schwingte durch das aus der Mitte versetzte Drehgelenk in Ellipsen.
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Mitten im romantischen Heide-Dorf mit seinen Fachwerkhäusern und bunt verzierten Giebeln stand das lustige "Kaffeetassen-Karussell". Überdimensionale Tassen, liebevoll bemalt mit dem für die Lüneburger Heide typischen Heiderosen-Dekor, drehten sich auf einem riesigen Tablett. In der Mitte - sozusagen der Dreh- und Angelpunkt - stand die große Kaffeekanne unter dem Reetdach.
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Im Eröffnungsjahr 1978 gab es an der Stelle der heutigen Wildwasserbahn I neben einem Minigolfplatz auch eine kleine Kindereisenbahn, welche auf einem ca. 20 Meter langen Parcours fuhr. Diese Eisenbahn wurde vom Wildpark Heidenhof mit übernommen. Während man 1979 für den Bau der Wildwasserbahn I den Minigolfplatz versetzte, entschied man sich die Kindereisenbahn zu entfernen, da diese altersbedingt technisch nicht mehr ganz in Ordnung war und man außerdem mittlerweile eine richtige große Westerneisenbahn besaß.
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Prächtige Gartenanlagen mit Blumen in allen nur denkbaren Farben, Büsche und Bäume waren die natürliche Kulisse für die kleinen Lokomotiven, die auf dem verschwiegenen Rundkurs "Old 99" unterwegs waren. Und mittendrin leuchteten die fünf Lokomotiven als zusätzliche Farbtupfer. Die ganze Familie hatte Platz zwischen Führerstand und Kohlentender.
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Wer sich an die Eichenholz-Reling an Bord des Mississippi-Dampfer "Peter Pan" und "Mark Twain" lehnte, würde sich kaum wundern, wenn Huckleberry Finn und Tom Saywer mit unvergessenem Lausbubengrinsen vorbeikämen. Bis 2004 bzw. 2010 waren beiden Schiffe im Einsatz. In der hauseigenen Werft wurden die Schiffe in 18 Monaten originaltreu nachgebaut und im Sommer 1986 getauft - messen vom Bug bis zum Heck jeweils 22 Meter, sind drei Decks hoch und werden von den für die Südstaaten-Raddampfer typischen Kaminrohren gekrönt.
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Was Michael Schumacher, sein Bruder Ralf oder auch Damon Hill können, konnten von 1978 bis 2011 die kleinen Gäste schon lange: im Cockpit eines Boliden durch enge Kurven sausen und der Start/Ziel-Flagge entgegen fahren. Allerdings: Im Unterschied zum echten Rennfahrer-Leben war auf der "Monza-Piste" jeder wagemutige Pilot ein Sieger.
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 Für die einen war es nur ein Wahnsinns-Karussell, für die anderen ein fliegender Teppich der Neuzeit. Denn das Besondere am Rainbow war: 36 Passagiere saßen - sicher festgehalten - auf einer gewaltigen Plattform, um seitwärts um die eigene Achse gewirbelt zu werden. Ein riesiger Arm hob die Plattform in den Himmel, lies scheinbar schwerelos den Scheitelpunkt in fast 27 Meter Höhe überwinden. Doch wer sich an den Kreis linksrum gewöhnt hatte, musste mit Überraschungen rechnen. Denn plötzlich stoppte der Rainbow, um mit jeder Menge Schwung die Fahrt in entgegengesetzter Richtung fortzusetzen.
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Fürs Vergnügen echter Seebären und solcher, die es werden wollten, war die Riesen-Schiffschaukeln "Santa Maria", auch bekannt als "Neptun", genau das richtige. Auf schwankenden Planken, rund um segelbespannte Masten, ging es an Bord hoch in den Heide-Himmel. Selbstverständlich wurden die Passagiere durch stabile Bügel sicher in ihren Plätzen gehalten. Echtes Abenteuer die nach gut ein paar Minuten so manchen mit schwankendem Seemanns-Gang aussteigen lies.
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 Mitten im Soltau-See - nur ein paar Schritte nach dem Haupteingang in den Heide-Park - stand das nostalgische Pferdekarussell, das Erinnerungen an das alte Wien aus Kaisertagen weckte. Schon auf dem Weg zu der Insel, der über eine Holzbrücke führte, sind die reich verzierten und liebevoll restaurierten Schnitzereien, die das Karussell krönten, zu sehen. Munter im Kreis drehten sich Schimmel, Braune und Rappen zur Musik der alten Drehorgel. Und das Schönste: Nicht nur die kleinen Gäste dürften stolze Reiter sein, auch die Eltern wurden gerne im Sattel gesehen.
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Inmitten einer imposanten unterirdischen Bergwerks-Kulisse begannen die Einbäume dieser Wildwasserbahn ihren Weg durch kurvenreiche Stromschnellen. Der Bahnhof war zudem die Heimat von elektronisch gesteuerten Figuren, die täuschend echt das harte Leben unter Tage widerspiegeln und im Vorüberfahren von der gefährlichen Arbeit erzählen.
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