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| Aus für Udo Schreiber - In der Pause eingeschlafen |
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580 Stunden auf dem Pfahl - Nur noch 4 Pfahlhocker im Wettkampf Als die große Kälte kam in der Nacht zum Samstag, zog sich Matrose Udo Schreiber aus Aurich in einer Pause der Pfahlsitz-Weltmeisterschaften in den Container zurück, um sich kurz einmal aufzuwärmen. "Ich habe mich auf einen Stuhl gesetzt und bin in der Wärme des Raumes eingeschlafen." Das war um 4:32, zwei Minuten, nachdem er eigentlich schon wieder hätte sitzen müssen auf seinem kalten Pfahl im "Holländischen Stadtteil" des HEIDE-PARKS. Um 4:35 Uhr weckten Mitarbeiter des Parkes den übermüdeten Schreiber. Der Wettkampf war für ihn nach 580 Stunden und 20 Minuten zuende. "Ich hatte mich in den letzten Tagen und Nächten so fit gefühlt, schilderte der sichtlich enttäuschte Auricher am Samstagvormittag seinen Zustand. Fast vier Wochen hatte er mit seinen Mitstreitern auf dem 2,50 Meter hohen Pfahl im HEIDE-PARK ausgehalten, hatte immer mehr Freunde gefunden und viele Briefe und E-Mails aus seiner Heimat erhalten. Nun das plötzliche Aus für den Auricher, der aber viel Spaß an dem Wettkampf gehabt hat. Ein kleines finanzielles Trostpflaster bleibt ihm: Er nimmt 1.700 Mark für den fünften Platz bei diesen Weltmeisterschaften mit nach Hause. Mit Lene Falk, der tapferen Dänin aus Charlottenlund bei Kopenhagen, ist weiterhin noch eine Frau im Rennen. Große Chancen auf den Sieg werden mittlerweile dem Bayern Peter Goldmann eingeräumt, der so sicher sitzt wie niemand anderes. Selbst am Tag legt er Schlafpausen ein. Mit dabei auch noch Vize-Weltmeister Hermann Kümmerlehn, der einfach "souverän" auf dem Pfahl hockt, und der Berliner Westfale Eberhard Schulz, der sich immer besser eingesessen hat. Am kommenden Montag steuern die vier einen Monat Pfahlsitzen im HEIDE-PARK Soltau an, ein weiteres wichtiges Datum auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2000. |
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