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| Klaus-Dieter Wedhorn steigt ab: "Meine Gesundheit ist mir wichtiger" |
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Auch Thomas Gerlach scheidet aus Da waren es nur noch fünf..... Bei den 5. Pfahlsitz-Weltmeisterschaften im Soltauer Heide-Park lichten sich die Reihen in diesem Jahr auffällig schnell. Am Mittwochabend stieg der älteste Teilnehmer des Wettbewerbes, der 63jährige Rentner Klaus-Dieter Wedhorn aus Bremen-Huchting nach kaum mehr als 31 Stunden vom 2,50 Meter hohen Pfahl und gab auf. "Für mich ist die Gesundheit wichtiger", sagte der kräftige Bremer. "Ich hätte nie gedacht, dass Pfahlsitzen so schwer ist." Der Hermannsburger Thomas Gerlach hatte einfach "keinen Bock mehr", als er am Donnerstag gegen 3:46 Uhr den Pfahl verließ. Er war unzufrieden mit sich und der Welt, hatte den ganzen Abend nur diskutiert und war dann aufgeweckt worden, als Gäste einer Abendveanstaltung im Park die Pfahlsitzer noch kurz besuchten. Klaus-Dieter Wedhorn hatte die erste Nacht kaum geschlafen. "Das war schon sehr hart." Und dann begannen heftige Kreuzschmerzen, die Füsse schwollen an, nichts ging mehr. Mitten im Wettkampf erhob sich der 63jährige gelernte Dreher und stieg die Stufen herab: Der Wettkampf war aus für ihn. "Interessant war es trotzdem gewesen," meint Klaus-Dieter Wedhorn. Im nächsten Jahr will er aber wieder dabei sein und sich besser auf den Sitzmarathon vorbereiten. Wedhorn verbrachte die Nacht wieder im weichen Bett, in einem der Schlafcontainer, die der Heide-Park für die ausgeschiedenen Pfahlhocker zur Verfügung stellt. Und am Donnerstagmorgen ging es wieder nach Haus, vielleicht zu seinen heißgeliebten Werderanern, um das letzte Saisonspiel zu erleben? Fünf Pfahlhocker verbrachten derweil die zweite Nacht im HEIDE-PARK Soltau und hatten es mit teilweise heftigem Gewitterregen zu tun. Sie waren aber unter ihren Regenschirmen und umrahmt von Folien gut geschützt. |
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