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Neuer Weltrekord im Pfahlsitzen
Erstmals hat ein Trio den neuen Weltrekord im Pfahlsitzen aufgestellt

Cordula Straub (Hannover), Wilko Jäschke (Jüterbog) sowie Roland Maier (Cleebronn) sitzen nun 167 Tage und Nächte und genau zwei Stunden auf ihren Pfählen im "holländischen Stadtteil" des HEIDE-PARKs und haben damit die alte Bestleistung des Münchners Peter Goldmann aus dem Jahr 2000 um eine Stunde übertroffen. Dem Sieger der Weltmeisterschaft winken bei Aufstellung eines neuen Sitzzeit-Weltrekordes neben dem Preisgeld von 20.000 Mark eine zusätzliche Weltrekordprämie in Höhe von nochmals 15.000 Mark. Darüber hinaus wird auf den Pfählen auch für einen guten Zweck gesessen. Jeden angefangenen Tag, den noch Pfahlsitzer auf den Pfählen hocken, spendet die Verlagsgruppe "Weltbild", die als Hauptsponsor dieses Wettbewerbes auftritt, 150 Mark für das Kinder- und Jugendtelefon "Nummer gegen Kummer". Bis zum heutigen Tag sind bei der Charity-Aktion des Augsburger Medienhändlers bereits 25.200 Mark zusammengekommen. Der Erlös wird Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf, Schirmherrin der Bundes Arbeits Gemeinschaft Kinder- und Jugendtelefon e.V. (BAG), zur Verfügung gestellt.
Das Pfahlsitzen wurde in den Niederlanden "geboren". Zu Beginn der 50er Jahre wurde das flache Land von einer großen Sturmflut heimgesucht. Viele Menschen konnten sich nur noch auf Weidepfähle retten und wurden dort von Hubschraubern geborgen. Die Holländer erinnern an diese denkwürdigen Tage noch heute mit dem "Paalsitten", das in ihren Flussläufen im Sommer stattfindet. Der HEIDE-PARK griff diese Tradition auf und startete zur Eröffnung des holländischen Stadtteils im Park vor fünf Jahren erstmals die Weltmeisterschaft im Pfahlsitzen. Seitdem hat sich der Park zur weltweiten Kultstätte des Pfahlhockens entwickelt. Besucher und Medien aus vielen Ländern der Erde zeigen sich fasziniert über diesen skurrilen Wettkampf. Am 15. Mai 2001 standen zehn Pfähle zum Start der V. Weltmeisterschaft bereit. Nachdem ein Teilnehmer wegen Krankheit kurz vorher absagte, schied bereits ein Kandidat in der ersten Pause aus. Fünf weitere folgten in den nächsten Tagen, weil sie das Ende der Pausen verpassten und zu spät auf ihre Pfähle kamen. Nur das verbliebene Trio blieb zusammen, überstand Hitze und Kälte, Gewitter und heftige Regenschauer, erhielt seine Gesundheit und ist heute noch topfit. "Wir werden sitzen bleiben", sagen alle drei, denn jeder möchte neuer Pfahlsitz-Weltmeister werden. Und das kann noch richtig lang werden im HEIDE-PARK Soltau, der sich schon auf eine "Wintersaison im Pfahlhocken" eingerichtet hat. Vielleicht kommt ja sogar noch der Nikolaus zu den Pfahlsitzern.
 

Folge15

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