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Bernd Hinrichsen stürzt vom Pfahl
Nach 75 Tagen plötzliches Aus am Samstagnachmittag

Das hat es noch nie in der nun schon siebenjährigen Geschichte der Pfahlhock-Weltmeisterschaften im HEIDE-PARK Soltau gegeben: Am helllichten Tag – am späten Samstagnachmittag- stürzte der 33jährige Bernd Hinrichsen plötzlich von seinem Pfahl und schied aus dem Wettkampf aus. Hinrichsen wurde vorsorglich in das Kreisklinikum Soltau eingeliefert, konnte aber nach nur kurzer Behandlung wieder entlassen werden. Er hatte offenbar einen kleinen Schock erlitten. Noch am Abend holten ihn die Eltern ab.

Bernd Hinrichsen hatte bisher hervorragende Sitzqualitäten gezeigt, war topfit und eigentlich auch sehr gut „drauf“. Dann kam ein Anruf von zuhause, der ihn offenbar durcheinander brachte. Andere Pfahlhocker berichteten, dass das Gespräch von ihm sehr lautstark geführt worden sei. Fünfzehn Minuten nach einer Pause auf dem Pfahl sei ihm plötzlich schwindelig geworden, schwarz vor den Augen, erzählt Bernd Hinrichsen später. Er sei ins Schwanken gekommen und von dem 2,50 Meter hohen Pfahl gekippt. Rettungssanitäter des HEIDE-PARK, die sofort zur Stelle waren und eine Krankenwagen-Besatzung kümmerte sich schon wenig später um den Pfahlhocker aus dem schleswig-holsteinischen Neuberend.

Bernd Hinrichsen kehrt mit einer Gewinnsumme von 1100 Euro nach Hause zurück. Er saß 75 Tage oder 1666 Stunden im HEIDE-PARK auf dem Pfahl. Zur Zeit sitzen nur noch vier Pfahlhocker im HEIDE-PARK Soltau, die beiden Deutschen Hermann Kümmerlehn aus Leer (der am Sonntag seinen 45. Geburtstag feierte) und „>Jimmy“ Zimmermann aus Tann in der Hochrhön sowie die Polen Daniel Baraniuk aus Danzig, amtierender Weltmeister und Adam Maczka aus Zielona Gora.
 
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