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| Kirche und Heide-Park kooperieren |
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Seit 2004 ist der Heide-Park Soltau mit dem Kirchenkreis Soltau zu Kooperationszwecken im Gespräch. Ziel war und ist die kirchliche Arbeit und die des Heide-Park zu verknüpfen. In einer Zeit, in der viele Menschen in den Freizeitpark gehen, jedoch immer weniger im kirchlichen Kontext aufwachsen, gilt es neue Wege zu gehen. Kirche im Freizeitpark - eine Situation von der beide Seiten profitieren sollen. Was im Europa-Park Rust seit einigen Jahren fest etabliert ist, soll nun auch in Soltau stattfinden.
Diese Vision umzusetzen, daran haben Superintendent Schütte und Heide-Park Geschäftsführer Hannes Mairinger in den letzten Jahren gearbeitet. Praktisch umgesetzt wird die Idee von Kirche im Freizeitpark seit August diesen Jahres von Diakonin Anke Rieper. Die Gestaltung der Stelle ist vielfältig und erstreckt sich vom abendlichen Kinderprogramm im Holiday Camp, über besondere Aktionen wie Hallo-Luther zur Halloween-Party bis hin zu Seelsorgeangeboten und Andachten in der Heidenhofkapelle. Auf Anfrage finden in der Heidenhofkapelle des Heimatbundes auch Hochzeiten im Heide-Park statt. Während des Winterzaubers wird Diakonin Anke Rieper in der Heidenhofkapelle des Heide-Park ein weihnachtliches Programm anbieten. Von Vorlesegeschichten und Weihnachtsliederraten über Krippen basteln und das Nachspielen der Weihnachtsgeschichte für die Kinder bis Kurzandachten für Erwachsene ist in der Adventszeit alles dabei. Nach Weihnachten bekommt der Heide-Park sogar Besuch von den heiligen drei Königen. Sie werden sich gemeinsam mit den Kindern auf die Suche nach dem neugeborenen Jesus machen. Sobald der Heide-Park im März wieder öffnet, wird rund um die Heidenhofkapelle der Auferstehungsweg ausgestellt werden. Der Auferstehungsweg ist eine Kunstausstellung zum Ostergeschehen und ursprünglich für das Missionarische Zentrum Hanstedt entwickelt worden. Schon lange bietet der Heide-Park neben den Fahrgeschäften Kulturangebote sowie schöne Parklandschaften und musikalische Attraktionen. Zur Person: Anke Rieper ist 25 Jahre alt und Diakonin im Anerkennungsjahr. Die gebürtige Jorkerin lernte im ersten Beruf Konditorin und verbrachte einige Zeit im europäischen Ausland (England, Schweiz). Ihre dreijährige schulische Ausbildung zu Diakonin absolvierte sie in Wuppertal um nun als Botschafterin von Kirche im Tourismus zu arbeiten. "Da hingehen wo die Menschen sind, um Ihnen Gott näher zu bringen", ist nach eigenen Aussagen ihr Ziel. |
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