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Am Wochenende hieß es für Spitzenkanuten und Amateurpaddler: Wasser von allen Seiten. Denn sie mussten nicht nur die Wellen der Mountain-Rafting Bahn bezwingen, sondern auch viel Wasser von oben

Zu jeder Menge „Wildwasser“ kamen am vergangenen Wochenende Wind, Regen und herbstlichen Temperaturen hinzu, als im Heide-Park Resort der 6. Wildwassersprint auf der Mountain-Rafting Bahn stattfand. Die Nationalmannschaft des Kanusports stürzte sich die Bahn hinunter und alle Favoriten waren dabei überaus erfolgreich. So belegte Normen Weber, der amtierende Weltmeister, im Einer-Canadier, und mit seinem Partner Rene Brückner auch gleich im Zweier-Canadier, den ersten Platz.
„Die Strecke ist sehr eng und kurvenreich. So spannend wie die Strecke in Monaco für die Formel 1“ lobte Normen Weber die Mountain- Rafting Bahn. Auch Tobias Bong (amtierender Europameister) konnte sich auf seiner „Lieblings-Strecke“ bei den Kajakherren durchsetzen und die dreifache Europameisterin Sabine Füßer gewann bei den Kajak-Damen. Das erfolgreichste Deutsche Zweier-Boot mit Maik Schmitz und Nils Kippling fiel aus, da sich Letzterer bei den Trainingsläufen am Samstag verletzte. Alle Sportler des Nationalteams kommen immer wieder gerne an die Strecke in Norddeutschlands größtem Erlebnispark, und betonten, dass sie es besonders schätzen, dass sich die Bahn sehr von den anderen Strecken unterscheidet. „Es ist ein Super-Training und macht unwahrscheinlich viel Spaß!“ schwärmte auch Sabine Füßer nach dem Rennen.
Doch nicht nur Spitzenkanuten stellten sich der Strecke, sondern auch viele Amateursportler. Die neue Disziplin, der Rundenrekord, lockte Kanuten aus ganz Deutschland an den Start. Dabei gilt es innerhalb einer Stunde die Bahn sooft wie möglich zu befahren. Da waren Konzentration und Willensstärke gefragt. Doch nicht das Paddeln war das Anstrengende, sondern eher der 350-Meter lange Weg zu Fuß vom Ausstieg der Bahn zurück zum Einstieg wurde von Runde zu Runde härter. Der derzeitige Rundenrekord nach diesem Wochenende liegt bei 13 Runden im Einzelboot und 10 Runden im Zweier.
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