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| Britischer Achterbahn-Experte auf Welttour besucht Heide-Park Resort |
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„Colossos“ ist die absolute Lieblingsbahn von Justin Garvanovic, dem Chef eines der größten Achterbahn-Fanclubs der Welt. Der 42jährige Brite führt seit nunmehr 15 Jahren den „European-Coaster-Club“, der weltweit 2000 Mitglieder hat, und ist gerade einmal wieder auf Tournee, auf großer Sommerfahrt durch die Freizeitparks rund um den Globus. Den Heide-Park liebt der kräftige Mittel-Engländer besonders: Vor acht Jahren kam er mit bald 200 Amerikanern per Non-Stop-Flug nach Hamburg, fuhr mit ihnen in den Park, „feierte“ einen Tag lang die damals größte Holzachterbahn der Welt, und jettete am nächsten Tag wieder zurück in die Neue Welt. Ein sympathisch Verrückter ist der gemütliche Brite, der aus einem kleinen Dorf bei London kommt, Seit Jahren gibt er „First Drop“ heraus, eine auch international anerkannte Fachzeitschrift, die sich mit den weltweiten Attraktionen in Freizeitparks befasst. „Colossos“ soll in der nächsten Ausgabe wieder ganz vorn dabei sein,“ sagt er, weil die Bahn 2011 ihr großes Jubiläum feiert, weil sie 10 Jahre alt werden wird. „Die Bahn ist einfach majestätisch“, sagt der stille „Justin“, erlebt die Fahrt auf der Bahn, feiert innerlich die 160 Sekunden Fahrt nur auf Holz, schießt massenhaft Fotos, genießt dann wieder- bei strömenden Regen- dieses ganz besondere Feeling der gewaltigen Holzkonstruktion. Und freut sich über die mächtige „Airtime“, über das Gefühl, einmal das Doppelte an Eigengewicht zu erleben, abzuheben, und doch wieder unten sicher anzukommen. Mit dabei im Park bei seiner Sommertour ist die junge Amerikanerin Yvonne Janik aus Dallaus/Texas, Justins Helferin und größte Achterbahn-Testerin. „262mal bin ich weltweit schon Rollercoaster gefahren, aber „Colossos“ ist das Beste.“ Und „Desert Race“ auch gar nicht so schlecht, meinen beide, und testen das zweite Prunkstück des Parks gleich mehrere Male. 2011 wollen die beiden wiederkommen, dann vielleicht wieder mit einer großen internationalen Gruppe. Vielleicht auch mit einer Übernachtung im Piratenhotel „Port Royal“, das Justin und Yvonne erst einmal „vorgestestet“ haben. „ Es ist so schön“, sagt Yvonne, „ und ihr hier in der Heide seid so gut.“ |
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