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Nick Varney, Chef der Merlin Entertainments Group, begegnete erstmals der Krake

02. Februar 2011 - Das gigantische Ungeheuer Krake treibt seit geraumer Zeit sein Unwesen im Heide-Park Resort. Unaufhaltsam nimmt die Größe der gandenlosen Bestie immer bedrohlichere Ausmaße an. Da ließ es sich Merlin Entertainments Group Chef Nick Varney nicht nehmen, persönlich auf der Baustelle von Deutschlands erstem Dive Coaster vorbeizuschauen, um nach dem Rechten zu sehen.

Schließlich tätigt der weltweit an zweiter Stelle stehende Betreiber von Freizeitattraktionen mit 12 Millionen Euro seine größte Investition im Jahr 2011 in den Heide-Park und damit in den Standort Deutschland, der mit derzeit 14 Attraktionen und einem Firmensitz in Hamburg nach Großbritannien zweitgrößter Markt für den erfolgreich expandierenden Konzern ist. Varney verrät, dass er sich entschieden habe, diese hohe Summe in Norddeutschlands größten Familien- und Freizeitpark zu stecken, weil hier jede Menge unentdecktes Potenzial schlummere. „Wir haben eine große Vision für den Heide-Park. Er soll im Laufe der nächsten Jahre zu einem der Top Themenparks Europas aufsteigen.“, erklärt der 48-jährige Brite seine Entscheidung, während er um die wie Tentakel in die Höhe ragenden Achterbahnstützen läuft. Die diesjährige Investition sei ein wesentlicher Bestandteil besagter Vision und mit „Kraken“ habe er schließlich schon einmal in einer seiner anderen Attraktionen gute Erfahrungen gemacht, fügt er schmunzelnd hinzu.

Interview mit Nick Varney

KRAKE ist die größte Investition in den Heide-Park durch die Merlin Entertainments Group. Warum haben Sie sich für eine große Investition von 12 Millionen Euro entschieden?

Nick Varney: „Wir haben uns dazu entschieden, eine große Summe in den Heide-Park zu investieren, da wir der Meinung sind, dass der Park unentdecktes Potential birgt. Wir haben eine große Vision für den Heide- Park. Er soll im Laufe der nächsten Jahre zu einem der Top Themenparks Europas aufsteigen. Des Weiteren erfolgt der Investitionsaufwand der Merlin Gruppe in Themenparks nach einem 3-Jahres-Zyklus. In zwei dieser drei Jahre erfolgt eine durchschnittliche Investition, bevor im dritten Jahr eine Großinvestition wie KRAKE getätigt wird. Diese Investition ist wesentlicher Bestandteil unserer Vision für den Heide-Park.“

Im Hinblick auf die Finanzkrise scheint es, als ob viele Firmen große Investitionen zurückhalten. Haben Sie sich vor der Investition Gedanken dazu gemacht?

Nick Varney: „Wir überdenken jede unserer Investitionen genaustens. Daher müssen alle Investitionen durch mehrere Schritte vom Vorstand abgesegnet werden. Wir waren natürlich um die Wirtschaft besorgt und haben uns z.B. dazu entschlossen, im Jahr 2010 nur drei anstatt fünf neue Midway-Attraktionen, zu denen etwa Madame Tussauds oder SEA LIFE gehören, zu eröffnen. Aus diesen Gründen haben wir ebenso den Bau der KRAKE um ein Jahr verschoben. Jedoch haben wir im vergangenen Jahr weitaus mehr als 100 Millionen Euro in unsere Attraktionen investiert und weitere Akquisitionen durchgeführt.“

Die Merlin Entertainments Group expandiert weltweit, insbesondere in Asien, Australien und Nordamerika. Wie passt Deutschland in diese Wachstumsstrategie?

Nick Varney: „Deutschland ist der zweitgrößte Markt für die Merlin Entertainments Group hinter Großbritannien. Wir betreiben 14 Attraktionen und haben einen weiteren Firmensitz in Hamburg. In Deutschland investieren wir in unsere bestehenden Attraktionen und sind ständig auf der Suche nach weiteren Standorten. In naher Zukunft möchten wir ein zweites Dungeon in Deutschland eröffnen. Darüber hinaus verfolgen wir mittels weiterer Investitionen unsere Vision, dass der Heide-Park einer der Top-Themenparks in Europa werden soll.“

2005 wurde das Holiday Camp und 2007 das Hotel Port Royal eröffnet. Wie sind diese Investitionen zustande gekommen, obwohl nicht direkt in den Park investiert wurde?

Nick Varney: „Durch Investitionen, wie den Ausbau von Übernachtungsmöglichkeiten, verfolgen wir eine Strategie unsere Themenparks, wie eben den Heide-Park, in Resort-Destinationen für Kurzurlaube umzuwandeln. Unsere Gäste haben dadurch die Möglichkeit, aus weiterer Entfernung anzureisen, bei uns in thematisierten Unterkünften zu übernachten und mehrere Tage dem Alltag zu entfliehen sowie großartige Abenteuer zu erleben.“

Pressemitteilung Heide-Park

 
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