Mit „Inferno“ präsentierte der Heide Park zu den Halloween Nights von 2012 eine neue Horror-Attraktion, die Besucher in die düsteren Katakomben eines alten Klosters führte. Im Mittelpunkt der Geschichte standen satanistische Rituale und die Beschwörung von Dämonen. Die Besucher gerieten dabei mitten in ein gefährliches Geschehen, bei dem eine Opferung verhindert werden musste.

Der Geschichte zufolge schickte ein Priester die Besucher durch die alten Gemäuer und unterirdischen Gänge des Klosters, um die Bewohner des umliegenden Dorfes vor den Ritualen zu retten. Doch zwischen den dunklen, engen Gängen und den unheimlichen Gestalten war Vorsicht geboten: Nicht jedem konnte man vertrauen. Auf dem Weg durch die Katakomben begegneten die Besucher den Anhängern der Rituale und mussten sich ihren Weg durch das Inferno bahnen.
Die von der Boo-Crew konzipierte und gebaute Attraktion entstand 2012 oberhalb der Station der Bobbahn. Auf rund 250 Quadratmetern verteilten sich elf Räume, die mit aufwendiger Dekoration, individuellen Soundkulissen und Spezialeffekten gestaltet wurden. Eine umfangreiche Soundanlage mit 8.000 Watt Gesamtleistung sorgte für die passende akustische Untermalung. Gemeinsam mit den Live-Erschreckern der Boo-Crew entstand so eine beklemmende Atmosphäre aus Dunkelheit, unheimlichen Begegnungen und dämonischen Ritualen.

Als Nachfolger des „Sanatorium Bergfrieden“ gehörte „Inferno“ zu den bis dato aufwendigsten Horror-Attraktionen der Boo-Crew. Die Attraktion blieb von 2012 bis 2016 Bestandteil der Halloween Nights. Danach machte wurde das Maze "entkernt" und das neue Maze "Grand Hotel Morton" darin gebaut.
Daten & Fakten
| Betrieb | 2012-2016 |
| Ort | Raum Matterhorn über der Bobbahn Station |
| Größe | ca. 250 m² |
| Räume | 11 |
| Soundanlage Leistung | 8.000 Watt |
| Betreiber | Boo-Crew e.V., Heide Park Resort |
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